Die SPD-Fraktion der Stadt besuchte den auf dem Marktplatz von Ransbach-Baumbach stattfindenden kleinen Weihnachtsmarkt "Einstimmen auf Weihnachten". Bei einem guten roten Glühwein kamen wir mit vielen Menschen ins Gespräch. Es wurde aber nicht nur über Politik gesprochen. Zu den weihnachtlichen Klängen unseres Musikvereins genossen wir die schöne Atmosphäre.
Die Firma HOGGI GmbH in Ransbach-Baumbach stand am 29.10.2024 auf dem Programm der „Vor-Ort-Besuche“ der SPD Stadtratsfraktion. Firmenchef Gregor Horacek begrüßte die Besucher mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Peter Striege an der Spitze.
Zunächst führte Herr Horacek die Gruppe durch das neue Gebäude des Zweigbetriebes der Fa. IMEVA in der Ransbach-Baumbacher Oststraße. Hier bereitet das Unternehmen mit modernstem Maschinenpark bis hin zur Roboterunterstützung Teile für die Produkte von HOGGI vor.
„Wir sind Weltmarktführer im Bereich von Reha-Kinderwagen. Unsere zahlreichen Patente, Schutzrechte, Geschmacks- und Gebrauchsmuster sind die Basis für unseren Erfolg am Markt. In Mayen, Osnabrück und in Spabrücken sind weitere Produktionsstätten,“ stellte Herr Horacek fest. In der Stadt Ransbach-Baumbach beschäftigt das Unternehmen 65 Mitarbeiter. Der Exportanteil beträgt 60%.
An verschiedenen Montagetischen konnte die Fraktion die Mitarbeiter bei der Arbeit erleben. Die Räumlichkeiten erfordern in naher Zukunft dringend Erweiterungen. „Wir platzen im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten,“ berichtete Herr Horacek. So wird bereits im Frühjahr 2025 der Betrieb um eine größere Einheit in der Eulerstraße erweitert.
Im Showroom konnte die Gruppe die Produktwelt mit Reha-Kinderwagen, Alltagshilfen und Aktivrollstühlen, die für vielerlei und individuell abgestimmte Bedürfnisse hergestellt werden, bestaunen.
Peter Striege dankte Herrn Horacek am Ende der Führung für die Informationen: „Die Ausführungen werden mit Sicherheit bei unseren kommunalpolitischen Überlegungen eine große Rolle spielen.“
Ungläubig haben der SPD-Kreisvorsitzende Hendrik Hering und die Fraktionsvorsitzenden im Westerwälder Kreistag, Dr. Tanja Machalet und Thomas Mockenhaupt die Vorfälle im Stadtrat Ransbach-Baumbach zur Kenntnis genommen.
SPD Kreischef Hering kommentiert das Geschehen damit, dass die CDU Ransbach-Baumbach mit solch einem Reden und Handeln offensichtlich den demokratischen Konsens verlassen habe. Er erwarte, dass sich die CDU bei Peter Striege für diese unglaubliche Herabwürdigung entschuldigt. „Ich arbeite mit Peter Striege viel Jahrzehnte vertrauensvoll zusammen. Er ist ein hervorragender und integrer Kommunalpolitiker, ein sozialdemokratischer Fels in der Brandung“, so Hering. „Es ist höchste Zeit, dass die CDU Ransbach-Baumbach sich erklärt“, so Hering weiter. Die SPD hat im Verbandsgemeinderat bei der Beigeordnetenwahl sehr demokratisch und sehr konstruktiv bei der Besetzung der ersten beiden Beigeordneten mitgearbeitet. Daher erwarten wir, dass diese unsägliche Gleichsetzung endet und die demokratischen Fraktionen dem Wahlvorschlag der SPD ihr Vertrauen schenken. Ich finde es schwer zu ertragen, wie leichtfertig hier Porzellan zerschlagen wurde, wir erwarten jetzt, dass man auf Peter Striege zugeht und versucht das wieder zu kitten, auch wenn Narben bleiben werden,“ so Hering weiter.Die CDU im Westerwaldkreis fordert er auf, ihre Untergliederung zu unterstützen, den demokratischen Weg wieder einzuschlagen und es nicht nur bei Distanzierungen zu belassen.